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Für vier Wochen ist Hauzenberg die Kultur-Hauptstadt des Passauer Landes

07.06.2017 Förderkreis stellt Landrat das Programm der 45. Kulturwochen vor – „Kunst zu den Menschen bringen und nicht umgekehrt“

Passau/Hauzenberg. „Einmal pro Jahr wird Hauzenberg zur Kultur-Hauptstadt des Passauer Landes“ – so kennzeichnete Landrat Franz Meyer die Kulturwochen der Granitstadt, die heuer vom 23. Juni bis 22. Juli 2017 sieben hochkarätige Veranstaltungen mit zum Teil international renommierten Künstlern in den Landkreis holt.

Bei der Vorstellung des Programm durch den Vorstand des Förderkreises Kulturwochen Hauzenberg mit Anita Lenz, Dr. Gerhard Lang und Klaus Wegerbauer gemeinsam mit Bürgermeisterin Gudrun Donaubauer wurde deutlich, dass die Festwochen längst auf Augenhöhe mit Festivals in bayerischen Metropolregionen auftreten können – „uns erreichen immer öfter Anfragen, bei den Kulturwochen auftreten zu können. Hauzenberg hat in der Szene einen hervorragenden Namen“, so Klaus Wegerbauer. Dass dieses Aushängeschild im Kulturbetrieb des Landkreises und darüber hinaus von der Stadt Hauzenberg und dem Landkreis Passau seit Jahrzehnten unterstützt und gefördert wird, unterstreiche diese Bedeutung.

Dabei habe sich nach Einschätzung von Gudrun Donaubauer herausgestellt, dass etwa die terminliche Nähe bzw. Überschneidung zu den Europäischen Wochen in Passau eher zu einer wechselseitigen Aufwertung als zu Konkurrenz führe. „Das Kulturleben unserer Region steht in dieser Zeit insgesamt im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, das tut uns allen gut.“ Anita Lenz ergänzt dazu den Hinweis auf die aktuell laufenden Gespräche mit dem neuen Intendanten der Europäischen Wochen, Thomas E. Bauer, der ebenfalls die Wirkung auf die Gesamtregion sehe.

Für Landrat Franz Meyer und Kulturamtsleiter Christian Eberle sind die Hauzenberger Kulturwochen gerade vor diesem Hintergrund ein „Leuchtturm des Kulturlandkreises Passau“, der den Weg zu kulturellen Höhepunkten weise und die „Kunst zu den Menschen bringt und nicht umgekehrt“. Diesem Anspruch der Kulturwochen, der sich unter anderem auch in moderaten Eintrittspreisen zeige, werde das Festival in der Granitstadt dank öffentlicher Förderung gerecht, wie Dr. Gerhard Lang betonte.

Das Programm – unter www.kulturwochen-hauzenberg.de im Detail nachzulesen - setze laut Klaus Wegerbauer unter anderem mit dem Van Baerle Trio, Mnozil Brass und einem Kabarettabend mit Ludwig W. Müller wieder Maßstäbe für ein regionales Kulturfestival. Hinzu komme Außergewöhnliches wie „Lunch und Jazz“ mit „Paul Zauner an his soulful band“ (9. Juli im Veit-Saal Raßreuth), wo ein Vier-Gänge-Menü Teil des Abends ist.

Bevor das große traditionelle Chor-Orchester-Konzert mit Joseph Haydns „Schöpfung“ in der Stadtpfarrkirche den Schlusspunkt mit „Gänsehaut-Garantie“ (Zitat Gudrun Donaubauer) setzt, erleben die Festival-Besucher unter anderem die ungewöhnlichen Klangwelten des Trios Belli-Fischer-Rimmer und steigen ein in die Geheimnisse der Biergeschichte Hauzenbergs. Diesen historischen Part übernimmt wieder das Forum Hauzenberg mit Referent Heinrich Köberl.

Kategorien: Kultur, Veranstaltung