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„So wird eine Landesausstellung zum Turbo für die Region“

Meldung vom 06.11.2018 Haus der Bayerischen Geschichte derzeit im Kloster Ettal zu Gast – Informationsaustausch des Landrats mit Ausstellungs-Machern

Passau/Ettal. Eine einzigartige Klosteranlage als Schauplatz und volles Engagement der ganzen Region: Die am Sonntag, 4. November, zu Ende gegangene Landesausstellung „Mythos Bayern – Wald, Gebirg und Königstraum“ im Kloster Ettal (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) und „Bier in Bayern“ 2016 in Aldersbach haben viele Parallelen. Landrat Franz Meyer und Aldersbachs Bürgermeister Harald Mayrhofer konnten sich davon bei einem Informationsbesuch in den Ammergauer Alpen überzeugen und erneut feststellen: Wenn ein Landkreis sich mit ganzer Kraft und einem kreativen Rahmenprogramm einbindet, wird die Landesausstellung zum „Turbo für die ganze Region“.

In Aldersbach hätten Gemeinde, Landkreis und Brauerei mit dieser Strategie vor zwei Jahren Maßstäbe gesetzt, so Meyer im Gespräch mit seinem Garmischer Amtskollegen Anton Speer. Diese Überlegung sei schon Teil der Bewerbung gewesen und habe maßgeblich zum Zuschlag an Aldersbach als Schauplatz der Landesausstellung „Bier in Bayern“ geführt. Landrat Speer erinnerte daran, dass sich seinerzeit ja auch Ettal um die Bier-Ausstellung beworben hatte. Zwei Jahre später klappte es dann doch, dieses Mal für „Mythos Bayern – Wald, Gebirg und Königstraum“. Die ganze Region sei vom Geist und dem Schwung der Ausstellung erfasst.

Das Thema „Mythos Bayern“ sei im Jubiläumsjahr von 100 Jahre Freistaat Bayern und 200 Jahre Verfassung in den Ammergauer Alpen ideal angesiedelt, zeigte sich auch Projektleiterin Dr. Margot Hamm von Haus der Bayerischen Geschichte überzeugt. Sie führte die Delegation aus Niederbayern – auch Landshuts Landrat Peter Dreier war mit dabei – durch die Ausstellung. Gemeinsam mit Landrat Speer konnte sie auf ein umfangreiches Programm an Begleit- und Rahmenveranstaltungen verweisen, mit denen der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ein breites Publikum an Einheimischen und Urlaubsgästen erreichte. Über diese Breitenwirkung freute sich auch Abt Barnabas Bögle von der Benediktinerabtei Ettal, der die Gäste ebenfalls begrüßte. Das Kloster hatte rund 130.000 Besucher in den Ausstellungsräumen gezählt.

Zum Vergleich: Fast 170 000 Menschen waren 2016 zur Landesausstellung „Bier in Bayern“ nach Aldersbach gekommen. Hinzu kamen noch rund 60 000 Besucher bei den 200 Veranstaltungen des Begleitprogramms.