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Von Salzburg nach Passau – der Natur wegen

Meldung vom 26.09.2019 Maria Liebrecht ist neu im Naturschutz-Referat des Landratsamtes – Biologin ist Nachfolgerin von Franz Kappendobler

Passau. Von der „Landes-Umweltanwaltschaft Salzburg“ führte sie der Weg ins Landratsamt Passau: Seit 1. Juli arbeitet die studierte Biologin Maria Liebrecht (Bild) im Naturschutzreferat am Domplatz und übernimmt damit in der Unteren Naturschutzbehörde die Aufgaben von Franz Kappendobler, der nach 17 Jahren ins Staatliche Straßenbauamt wechselte.

Maria Liebrecht ist in Aicha v. Wald aufgewachsen und hat in Salzburg studiert. Dort war sie in der Landes-Umweltanwaltschaft tätig. Dies ist eine Sonderverwaltungsbehörde, die als weisungsfreie und unabhängige Einrichtung in dieser Art nur in Österreich existiert. Mit dem neuen Einsatzort Passau ist die 34jährige wieder näher an „Daheim“ gerückt, wie sie sagt. Ihr Einsatzgebiet ist das weite Feld des Naturschutzes und der Landschaftspflege, dazu zählen unter anderem Stellungnahmen zu Bauanträgen, Fragen des Vertragsnaturschutzes und auch wasserrechtliche und forstrechtliche Themen.

Wie ihr Vorgänger Franz Kappendobler, der laut Sachgebietsleiterin Christiane Kotz ein „hervorragend bestelltes Haus hinterließ“, ist Maria Liebrecht in erster Linie Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger im südlichen Landkreis. Der Kontakt zu den Betroffenen ist ihr dabei wichtig und auch hier gilt wie für die Naturschutzarbeit des Landratsamtes generell: „Je früher Bürger auf uns zukommen, ihre Vorhaben vorstellen und sich Rat und Informationen holen, umso besser. Unser Ziel sind gemeinsam erarbeitete Lösungen.“