Landkreis Passau Landkreis Passau
 

Gewaltprävention

Gewaltprävention bezeichnet alle institutionellen und personellen Maßnahmen, die der Entstehung von Gewalt vorbeugen bzw. diese reduzieren. Diese Maßnahmen zielen ab auf die Person selbst und auf die Lebenswelt von Menschen wie z.B.

Auch im Bereich der Gewaltprävention werden die drei Ebenen der primären, sekundären und tertiären Prävention unterschieden.

Primäre Prävention strebt generell die Verhinderung im Vorfeld an, indem sie gewaltfördernde Bedingungen aufdeckt und verändert bzw. den Adressaten zum adäquaten kompetenten Umgang damit befähigt.

Sekundäre Prävention zielt ab auf vorbeugende Maßnahmen bei bereits identifizierten Personengruppen und betreibt sowohl Schadensminderung als auch Kompetenzförderung durch gezielte person-, sozialraum- und institutionsbezogene Programme.

Tertiäre Prävention beabsichtigt durch spezifische rehabilitative oder resozialisierende Maßnahmen eine Verhinderung des Rückfalls.

Ziele von Gewaltprävention sind Veränderungen sowohl im personalen als auch im kommunikativen und interaktiven Bereich von Individuen. Angestrebte praktische Ziele der Gewaltpräventionsprogramme sind in der Regel die Stärkung des Selbstkonzeptes, die Reflexion des eigenen Selbst und Stärkung der Persönlichkeit, die Ausbildung sozialer Wahrnehmung, die Schaffung von Konfliktfähigkeit, kontrolliertes Handeln und insgesamt die Vermittlung sozialer Kompetenzen. Langfristig werden eine Vermeidung von Straffälligkeit und soziale Akzeptanz durch sozial integriertes Verhalten der Adressaten angestrebt.

(Quelle: Prof. Schatz Benediktbeuern)

Angebote:

  • Passauer Weg zur psychischen Gesundheit und gegen Mobbing (in Kooperation mit dem
    Schulamt Passau)
  • Vermittlung von ReferentInnen
  • Projektbegleitung
  • Arbeitskreis gegen Gewalt

Kompetenzzentrum – Gesundheitsförderung und Prävention
Landratsamt Passau - SG Gesundheit

Dipl. Soz.Päd. (FH) M.A. Sylvia Seider

Aufgabenverantwortliche
Zimmer: 1.15
Telefon: +49 851 397-829
Fax: +49 851 490595-801