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Historischer Stadtturm von Vilshofen

Der Stadtturm wird erstmals im Jahr 1319 als „oberes Tor“ erwähnt und schirmte den Stadtplatz gegen die „obere Vorstadt“ ab. Um 1640 wurde das alte Stadttor baufällig und unter dem welschen Baumeister Bartholomä Viscardi von 1643 bis 1647 neu errichtet.

Kulturdenkmäler

Er konzipierte mit der „Rübe“ eine welsche Dachdeckung und versah den Turm mit eigenwilligen Zierelementen wie die Eckpalisaden und die gesprengten Giebel. Die zunächst leeren Nischen wurden 1677 vom Bildhauer Andreas Gezzinger mit den Statuen des Hl. Florian, der Muttergottes und des Hl. Johannes des Täufers, des Kirchen- und Stadtpatrons, ausgeschmückt.
Im Stadtturm wohnte der Türmermeister mit seinen Gesellen. Ihre Hauptaufgabe war die Feuerbeobachtung und das An- und Abblasen der Donauschiffe. Die Schiffsleute mussten in der Grenzstadt zum Hochstift Passau an Land gehen und im Mauthaus für die mitgeführten Waren Maut entrichten.