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Ehemalige Benediktinerabtei Vornbach und Kirche Mariä Himmelfahrt, Vornbach, Neuhaus a. Inn

Die ehemalige Benediktinerabtei Vornbach am Inn liegt unmittelbar am Ufer des Inns.

Die Abtei war mehr als 800 Jahre lang ein blühendes Kloster, das vor allem durch seine Schreibschule aber auch durch die hier gepflegte Kirchenmusik Bedeutung erlangte. Die restaurierte Orgel in der ehemaligen Klosterkirche, jetzt katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, von Johann Ignaz Egedacher, ist Zeugnis dafür. Vornbach gehörte zu denjenigen Klostern und Stiften, die seit dem 16. Jahrhundert entlang des Inns errichtet wurden. Die Entstehung verdankt das Kloster dem mächtigen Grafen von Vornbach. Bereits 1040 wurde durch Gräfin Hilmtrud in Vornbach ein kleines Kloster gestiftet. Die Stiftung wurde 1094 durch Graf Eckbert I. und andere Familienangehörige lebensfähig ausgestattet und mit Benediktinern aus Göttweig besiedelt. Seit der Mitte des 12. Jahrhunderts bis zum Ende des Mittelalters bestand im Kloster eine ruhmreiche Schreibschule in enger Beziehung zu Salzburg. Einer der bedeutendsten Äbte des Klosters war Angelus Rumpler (1501-1513), ein vom Humanismus geprägter Gelehrter, bekannt als Geschichtsschreiber. Im Jahr 1803 wurde das Kloster durch die Säkularisation aufgehoben. Die ehemalige Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche bestimmt, die Konventgebäude wurden versteigert bzw. als Pfarrhof genutzt. Der heutige Schloßpark erstreckt sich über die Fläche des ehemaligen Klostergartens. Nach 1850 beauftragte der damalige Besitzer, Emil Freiherr von Schätzler, den königlichen Gartenbaudirektor Karl von Effner mit der Umgestaltung des Klostergartens in einen englischen Landschaftspark. Park und Schloß befinden sich in Privatbesitz.

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