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Radeln für ein europäisches Naturparadies

Entlang der Donau führt die Strecke beim Fahrrad-Erlebnistag am 16. April durch das Passauer Land

Meldung vom 28.03.2019 Am 16. April: Fahrrad-Erlebnistag entlang der Donau im Passauer Land – Signal für die einzigartige Vernetzung der Schutzgebiete

Windorf. Als Partner im europaweiten Projekt der vernetzten Schutzgebiete entlang der Donau („DANUBEparksCONNECTED“) will der Landkreis Passau am 16. April Zeichen setzen: Mit einem Radltag besonders für Familien auf der Strecke Windorf-Jochenstein („Haus am Strom“). Denn die Donau verbindet mehr unterschiedliche Lebensräume als jeder andere Strom in Europa. Diese Botschaft soll vom Aktionstag ebenso ausgehen wie die Bedeutung des Donauabschnittes im Landkreis Passau für den europäischen Naturschutz.

Organisator des kostenfreien Radltages ist die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt, die auch die Projektarbeit im Rahmen von „DANUBEparksCONNECTED“ koordiniert. Naturschutzreferentin Christiane Kotz sieht das Radl-Angebot für alle Altersgruppen geeignet, auch für Familien mit Kindern. „Wir erläutern an verschiedenen Stationen anschaulich unsere Naturschutzarbeit und es gibt eine kleine Gratis-Verpflegung für die Teilnehmer und Getränke. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bei uns möglich.“ Teilnehmer melden sich bitte bis spätestens  Freitag, 12.04.2019 bei Claudia Schreder, Tel. 0851/397 294 oder email: claudia.schreder@landkreis-passau.de an.

Start ist ab 9.30 Uhr an der Donauinsel Windorf, wo Landrat Franz Meyer die Teilnehmer begrüßt. Nach einigen Informationen zum Projekt und zum Tagesablauf starten die Radler um 10.45 Uhr in Richtung Besensandbach, wo die Teilnehmer Näheres zu Felsfreistellungen erfahren. Nächste Station ist gegen 12.30 Uhr Passau. Am Bschütt-Parkplatz können dort weitere Radler dazu stoßen. Hier ist auch eine Getränkeausgabe vorgesehen.

Für 15 Uhr ist die Ankunft der Gruppe in Jochenstein „Haus am Strom“ geplant. Dort wartet eine kleine Erfrischung. Von hier besteht auch die Möglichkeit, mit einem Shuttlebus hinauf nach Riedl zu fahren.  Dort geht es in einem kurzen Fußmarsch nach Ebenstein, wo sich ein wunderbarer Blick hinab ins Donautal öffnet. Auch hier können sie die Teilnehmer über die Projektarbeit und die Donau-Schutzgebiete informieren.

Den Abschluss bildet um 17 Uhr eine Brotzeit mit Musik am „Haus am Strom“. Dort gibt es Gelegenheit, mit Landrat Franz Meyer und den Projektbeteiligten ins Gespräch zu kommen. Ab 18 Uhr bringt der Shuttlebus die Teilnehmer und ihre Fahrräder wieder zurück nach Windorf.

 

„Cycling the Dyke“

Der Radltag ist Teil der Initiative „Cycling the Dyke“ (Radeln auf dem Deich), die den  Bereich des Projekts vorstellen will, der sich mit den Trocken- bzw. Landlebensräumen entlang der Donau beschäftigt. Hier werden Mitarbeiter der Schutzgebiete, Interessensvertreter, lokale Landnutzer, Touristen und Einheimische zusammenkommen. Blogger bzw. Journalisten werden beauftragt, den Radweg von Deutschland bis zum Donaudelta abzufahren und die Schutzgebiete der Projektpartner zu besuchen und aus ihnen zu berichten. Bei der Ankunft im jeweiligen Schutzgebiet wird eine kleine lokale Veranstaltung stattfinden, um Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam Standorte von Managementmaßnahmen zu besuchen, zu feiern und die Presse zu informieren.

Die Gesamtveranstaltung im Projekt dauert ca. 6 Wochen (von Neuburg-Ingolstadt bis zum Donaudelta am Schwarzen Meer), so dass die Idee des Lebensraumverbunds entlang der Donau bis zum Schwarzen Meer weitergetragen  wird.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt in der Präsentation des jeweiligen Schutzgebiets und der Maßnahmen zur Lebensraumvernetzung entlang der Donau und soll dem Erfahrungsaustausch zu den Pilotmaßnahmen in verschiedenen Lebensräumen dienen. Die Donau-Anrainer haben hier die unterschiedlichsten Aktionen geplant, im Passauer Land fiel die Wahl auf einen Radltag.