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Sie müssen ran, wenn’s katastrophal wird

Meldung vom 08.02.2018 Landratsamt Passau erweitert Führungsgruppe Katastrophenschutz – Damit ist 24-Stunden-Dienst für mehrere Tage möglich

Passau. Gleich drei Katastrophenfälle in den vergangenen vier Jahren – auf solche Rekorde können Landrat Franz Meyer und die zuständige Abteilungsleiterin Verena Schwarz (Öffentliche Sicherheit und Ordnung) gerne verzichten. Dennoch muss man sich diesen Herausforderungen stellen. Im Katastrophenfall wolle man optimal vorbereitet sein, so Sachgebietsleiter Armin Absmeier und der Aufgabenverantwortliche für den Katastrophenschutz Walter Fürlinger. Deshalb wurde die Führungsgruppe Katastrophenschutz nun um 16 Kräfte erweitert. Damit sei nun auch über längere Zeit hinweg ein 24-Stunden-Dauerbetrieb reibungslos möglich, so Fürlinger. Mit einem Dreischichtbetrieb werden dann aus der Katastropheneinsatzzentrale im Passauer Landratsamt die Hilfsmaßnahmen vor Ort koordiniert.

Bei einem Großschadensereignis entscheidet der Landrat oder einer seiner Stellvertreter über die Ausrufung des Katastrophenfalls. Damit tritt auch die Führungsgruppe Katastrophenschutz zusammen. Das Landratsamt ist dafür zuständig, Katastrophen abzuwehren und die dafür nötigen Vorbereitungen zu treffen. Dazu müssen Einsatzräume vorgehalten werden und speziell geschultes Personal einsatzbereit sein.

Die nun insgesamt 41-köpfige Gruppe übernimmt dann verschiedenste Aufgaben, wie die Koordinierung der einzelnen Einsätze vor Ort, die Warnung und Information der Bevölkerung oder die Anforderung überörtlicher Hilfskräfte, zum Beispiel Bundeswehr und Technisches Hilfswerk.

Die Gesamteinsatzleitung liegt in den Händen des Landrats und seiner Stellvertreter. In Zeiten des „Normalbetriebs“ sind die Mitglieder der Führungsgruppe als Mitarbeiter in den verschiedensten Sachgebieten des Landratsamtes tätig. Im Katastrophenfall werden sie von dort abgezogen und übernehmen bestimmte Aufgaben in der Führungsgruppe.